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                                                                                                               29.09.2018  
Hallo liebe Belarusfreunde,

am 12.10.18 geht es wieder in Richtung Naraowlja. Nach wie vor bestehen ja persönliche Kontakte und das ist auch gut so. Herbert, sowie ich werden uns wieder auf den Weg machen.
Sollte jemand gern eine Kleinigkeit, Papiere etc. mitgeben wollen, meine Kontaktdaten habt ihr ja. Pakete oder schwere Dinge sind nicht machbar, der Einzelne darf nur 50 Kg einführen.
Post nach Mosyr, Gomel oder wo auch immer in unser ehemaliges Bewegungsgebiet, kein Problem!

Liebe Grüße Karin, Jürgen & Herbert




                                                                                            30.06.2018
Thür. Allg.

Kommt nun vielleicht doch eine Annäherung zustande? Die drei Präsidenten vermitteln
Hoffnung. Ich würde mich über Reiseerleichterungen freuen. Das PKw Maursystem in BY wäre
auch eine Überlegung wert.



                                                                           02.04.2018
Liebe Belarusfreunde, Helfen besteht ja nicht nur aus Lesen oder Anteilnahme, mehr durch aktive Hilfe vor Ort, zur rechten Zeit.

Der Verein "Tschernobyl Erfurt 2004e.V." möchte auch dieses Jahr wieder einigen Kindern einen unbeschwerten Sommeraufenthalt in unserer schönen Stadt ermöglichen.
Das solche Kinderaufenthalte unbestritten für die Gesundheit der Kinder wichtig sind, ist in den vielen Jahrzehneten der Tschernobylarbeit für Kinder erwiesen und ich meine auch unbestritten.

Der Verein sucht dringend "Gasteltern" die im Zeitraum vom
01.07.-21.07.18 einem Kind, gern auch zwei, ein Bett sowie Unterkunft und Verpflegung anbieten würden. Vor Sprachbarrieren muss sich niemand fürchten. Das klärt sich in absoluter Kürze, eine jahrzehntelange Erfahrung!

Tagsüber können die Kinder vom Verein betreut werden, man kann also seiner "Tagesbeschäftigung" nachgehen und zusätzlich viel,viel Gutes tun!


Der Verein ist berechtigt Ihnen für die Ausgaben des Gastkindes eine vom Finanzamt anerkannte Spendenquittung auszustellen. Geldspenden sind ebenfalls willkommen!

Die Kinder sind über den Verein Kranken-und Privathaft versichert.

Wenn Sie nun interessiert sind, hier können Sie Auskunft erhalten:

                                                
Kinderhilfe04@web.de  oder 0361-6663311
02.04.18 HJO



                                                                             31.03.2018

Wie der Zeitung, Die Welt Kompakt (DKW) zu entnehmen war, fanden am 25.03. Kundgebungen zum "Tag der Freiheit" in Belarus statt. Dieser Tag ist auf den 25.03.2018 zurückzuführen. Vor 100 Jahren wurde eine Loslösung vom bolschewistischen Russland in die kurzlebige Weißruthenische Volksrepublik ausgerufen, die im Januar 1919 der Sozialistischen Sowjetrepublik Weißrussland wich.

Die belarussischen Behörden haben rund 30 Teilnehmer der Kundgebung vorübergehend festgenommen. Der Grund hierzu ist nicht benannt.

Die heutige Republik Belarus hat eine lange Vergangenheit die bis in die Gegenwart reicht. Auch unter der faschistischen Besatzung wurde das Land Weißruthenien genannt. Der Begriff/Name Weißrusslnd wird heute so nicht mehr verwendet und auch nicht unbedingt gern gehört. Ist dieser Name doch mit vielen schmerzlichen Erinnerungen verbunden.

Heute spricht man von Belarus, auch wir brauchten eineige zeit um uns umzugewöhnen, wenn man will klappt das aber!

31.03.18 HJO

                                                                              18.11.2016

Die neue Hülle kommt - eine Reportage vom Bayernkurier

Er ist das weltgrößte bewegliche Bauwerk an Land: der neue Schutzmantel für die Ruine des 1986 explodierten Atomkraftwerks Tschernobyl. Es wird noch einige Wochen dauern, bis die mehr als 30.000 Tonnen schwere Hülle den strahlenden Atomsarg versiegelt.

Drei Jahrzehnte nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl drohte der alte Betonsarkophag um das explodierte Kraftwerk einzustürzen. Diese Betonhülle hatten im Jahr 1986 noch zu Sowjetzeiten Arbeiter unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens um die radioaktive Hölle gegossen. Im Inneren des havarierten Reaktors lagert noch immer eine radioaktive Feuerschmelze aus Uran-Brennstäben, über deren genauen Zustand allerdings wenig bekannt ist.

Die neue Hülle, in der die Pariser Kathedrale Notre Dame Platz finden würde, wurde in 330 Meter Entfernung zum Reaktor unter weniger dramatischen, aber dennoch wegen der hohen Radioaktivität harten Bedingungen hergestellt. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa zehn Metern pro Stunde und mit Pausen wird nun das Bauwerk, ein Stahlbogen, auf Schienen über den explodierten Block 4 geschoben. Noch nie wurde ein so großes Bauwerk so weit bewegt, aber die ersten Meter sind schon geschafft. Am 29. November soll die Verlegung des „New Safe Confinement“ (NSC) beendet sein. Die Umsetzung des Projekts kostete rund zwei Milliarden Euro. Der Unterhalt kann vermutlich nicht von der Ukraine allein bezahlt werden, hier laufen also weitere Kosten auf.

Ein Zusammenschluss von 40 Staaten unter der Führung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung arbeitete seit sechs Jahren an der 162 Meter langen, 109 Meter hohen, 257 Meter breiten und 36.479 Tonnen schweren Stahl- und Betonkonstruktion und finanzierte das Mammutprojekt. Das kuppelartige Gebilde mit mehrlagigen Strukturen hält einem Tornado der Stufe 3 und einem Erdbeben der Stärke sechs stand.

Auch der neuen Hülle wird nur eine Haltbarkeit von 100 Jahren zugestanden. Sie wurde aber so dimensioniert und mit Kränen, Greifarmen und Überwachungssystemen ausgestattet, dass theoretisch darunter der Abriss des zerstörten Kraftwerks ablaufen kann. Das strahlende Material soll entfernt werden, sobald die technischen Möglichkeiten zur Neutralisation der Radioaktivität dafür gegeben sind – denn derzeit gibt es dafür noch kein geeignetes Verfahren. Unter der äußeren Hülle befindet sich eine innere aus besonders glattem Edelstahl, der Staubablagerungen minimieren soll.

                                                      

                                                                 

 

                                                                                              09.10.2015

Nun ist es heraus, den Nobelpreis für Literatur 2015 hat eine Schriftstellerin aus Belarus erhalten.                           

                            Swetlana Alexijewitsch

Dazu erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch.

Ich muss aber auch eingestehen, auch mit meiner langwierigen Landeserfahrung, ich
kannte sie bisher nicht. Das soll und wird sich jetzt ändern.

Bücher wie Tschernobyl Chronik einer Zukunft, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht,
Die letzten Zeugen und ihr neuestes Werk Secondhand Zeit sind nur einige ihrer Werke. Da nun wieder Feiertage ins Haus stehen, werden diese Titel wohl auf dem Wunschzettel von mir an den bärtigen Herren stehen.

Das letztgenannte Buch möchte ich aber als Einstandsliteratur gleich erwerben. Also fix zu Ama...n geschaut und siehe da, innerhalb weniger Stunden nach Bekanntgabe der Preisvermittlung schnellen die Preise selbst bei gebrauchten Büchern rasant in die Höhe.

Da heißt es nun sich gedulden oder doch etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Aber für gute Literatur muss man auch schon einmal "Opfer" bringen.